So ziemlich jeder Hundefreund kennt und schätzt die gemeinsamen Spaziergänge im Wald mit dem vierbeinigen Begleiter. Auch ohne Hund an der Seite erfreuen sich viele Menschen an den Erlebnissen in der Natur und der damit verbundenen Ruhe und Entspannung. Doch wieso fühlen wir uns in der Natur häufig so wohl? Und welchen Nutzen hat der Wald für uns?

 

Neben zahlreicher Tierarten wie Reh, Dachs und Fuchs stellt der Wald auch die Heimat für alte Bäume und deren Sprößlinge dar. Ebenso für Sträucher, Vögel, Bodendecker wie z.B. den Waldmeister, und eine Vielzahl von Insekten. Einige dieser bei uns heimischen Arten sind durch die fortschreitende Zerstörung ihrer natürlichen Habitate so selten geworden, dass sie bereits auf der Roten Liste für gefährdete Arten aufgeführt werden.

 

Das hat auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erkannt:


„Wenn Wälder zerstört werden, hat das weitreichende Folgen. Wertvoller Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen geht verloren – oft unwiederbringlich. Besonders schwerwiegend sind die Auswirkungen der Waldzerstörung auf das globale Klima.“¹
Für die Luftqualität spielen Wälder eine entscheidende Rolle. Pflanzen, und Bäume im Besonderen durch ihre Größe, produzieren den für Tiere und uns Menschen lebensnotewendigen Sauerstoff. Dadurch stellt die Existenz von Wäldern eine natürliche Grundlage für unser Überleben und Fortbestehen dar, vergleichbar mit Wasser und Nahrung.
Die Ausflüge in einen der uns verbliebenden Wälder sind jedoch nicht nur für die der Stadtluft entwachsenen Mitmenschen von gesundheitlichem Vorteil. Aspekte wie Entspannung und Bewegung tragen ebenso zu unserem Wohlbefinden bei. So helfen sie Körper und Geist nach stressigen Arbeitstagen oder größeren Strapazen, wieder zu beruhigen und neue Kräfte zu sammeln.

Mit dem Hund in den Wald

Ebenso profitieren Hunde von einem Ausflug mit Waldspaziergang. Neben den gesundheitlichen Vorteilen, die für unsere Vierbeiner in ähnlichem Maße gelten, spielen dabei auch psychische Komponenten eine Rolle. Besonders die Hundenase freut sich über die vielen, verschiedenen Gerüche, die an unzähligen, für uns meist unsichtbaren Stellen, zu finden sind. Somit erhalten sowohl Mensch als auch Tier im Wald eine geistige Abwechslung vom gewohnten Alltag.

 

Für die Mensch-Hund-Rudel-Beziehung sind Spaziergänge im Wald gleichermaßen förderlich. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und die Bindung, wodurch sich Hunde auch in ihrer Position in der Familie sicherer und entspannter fühlen. Doch bitte beachtet dabei: Der Mensch leitet das Rudel, im Wald mit besonderer Achtung und Respekt vor der Natur.